Forst gAG Szombathely Die staatlichen Wälder stehen den Naturfreunden offen
Waldnutzung

Forstbenutzung

 

Die Holznutzung in unserer Gesellschaft zeigt eine ihrem Gebiet entsprechende Vielfalt, sowohl was die Holzarten als auch die eingesetzte Technologie betreffen. Unsere Tätigkeit richtet sich nach den staatlichen Forstplänen, wir sind bemüht die hier festgesetzten Möglichkeiten optimal auf hohem technischem Niveau auszunutzen. Die Menge des jährlich eingeschlagenen Holzes beläuft sich auf 230-240 Tausend m3, diese Menge liegt weit unter dem von der Behörde zugelassenen Menge, so können wir ruhigen Herzens behaupten, dass die Wälder im Komitat Vas infolge unserer Tätigkeit nicht nur flächenmäßig, sondern auch qualitativ zunehmen. Die Holzernte wird möglichst schonend durchgeführt, deshalb werden der Maschinenpark und die Geräte ständig modernisiert und auf hohem technischem Niveau gehalten.

 

Um den Erwartungen der Gesellschaft gerecht zu werden, wird von uns immer mehr eine Bewirtschaftung getätigt, die nicht auf Kahlschlag ausgerichtet ist, sondern durch Plenter- und Femelwaldbetrieb, der nicht direkt der Holzproduktion dient, einen Dauerwald garantiert. Auf den so behandelten Flächen sind vom einjährigen Sämling bis zum mehrere hundert Jahre alten Baumriesen alle Altersklassen vertreten. Was aber am wichtigsten ist: auf diesen Flächen werden nie Kahlschläge und Holzernte auf größeren zusammenhängenden Flächen durchgeführt. Hiebsreife Einzelbäume oder kleinere Baumgruppen werden in einem 1-2-Jahreszyklus gefällt, die anderen Bestandesglieder bleiben unberührt. Man versucht die Naturvorgänge möglichst treu nachzuahmen, als anstelle eines umgestürzten Stammes durch die Lichtzufuhr der Aufschlag erscheint. Wird der Wald jahrzehntelang, sogar jahrhundertelang nach obigen Prinzipien bewirtschaftet, so wird auf einem dafür geeigneten Standort und in Bestandestypen die erwünschte „Plenterwaldform" und eine ständige Waldbedeckung ohne Schlagflächen, erscheinen

 

In den letzten Jahrzehnten verursachte das Fichtensterben in den Beständen große Probleme, die auch die Forstbenutzungs- und Waldbautätigkeit unserer Gesellschaft negativ beeinflussten. Die größten Schäden waren in den Beständen der Őrség/Wart zu verzeichnen. Um die Schäden zu eliminieren und ihnen vorzubeugen, müssen wir jährlich 30-60 m3 an Fichten abholzen, wodurch für uns bedeutende Aufforstungspflichten entstehen. Die Aufforstung erfolgt anstelle der abgeholzten Bestände mit Laubhölzern als Hauptbaumart, hauptsächlich mit Stiel- und Traubeneiche, anschließend dann werden als Nachbesserung Forstpflanzen eingesetzt, auf diese Weise sind wir bestrebt, samt auf natürlichem Wege erschienenen Baumarten Mischwälder zustande zu bringen.

 

 

Waldnutzung
Die Waldschule
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